Vergrößerungsobjektive für Makrofotografie.

 

Eine praktische und bezahlbare Möglichkeit um fotografisch in den Ultramakrobereich vorzudringen stellen die z.T. gar nicht so teueren Vergrößerungsobjektive dar. Diese Objektive wurden ursprünglich Zur Projektion des Negativsbilds oder Dias auf Fotopapier konstruiert. Da sich der Ablauf der Entwicklung von Fotografien inzwischen komplett geändert hat, werden diese Objektive heute nur noch selten gebraucht.

Das Auflösungsvermögen von Vergrößerungsobjektiven muss sehr hoch sein, um bei der Projetion kleiner Negative auch Details sauber abzubilden. Je kleiner die Negative, desto höher sind die Anforderungen an die Bildauflösung bei der Entwicklung der Bilder. Ferner haben hochwertige Vergrößerungsobjektive eine geringe Tendenz zu verzeichnen. Architekturaufnahmen, die hohen Ansprüchen an die exakte Wiedergabe von geraden Linien entsprechen müssen, wären sonst nur mit erheblichen Qualitätseinbußen möglich.

Aufgrund der allgemein hohen optischen Leistung sind diese Objektive für den Einsatz in der Makrofotografie ideal. Hinzu kommt, dass diese Objektive von ihrer Konstruktion her bereits für den Nahbereich berechnet sind. Noch vor einigen Jahren waren hochwertige Exemplare gebraucht zu Schnäppchenpreisen zu bekommen, nachdem viele Fotolabore keine Verwendung für diese Optiken mehr hatten. Dieser Trend hat sich etwas geändert, nachdem die Objektive von vielen Makrofotografen entdeckt wurden. Besonders hochwertige Exemplare dieser Objektive erreichen heute auf dem Gebrauchmarkt oftmals wieder recht hohe Preise. Neue Vergrößerungsobjektive werden inzwischen kaum noch hergestellt. Nach meiner Kenntnis können aktuell nur noch Rodenstockobjektive neu erworben werden (diese liegen dann preislich im Bereich 500-2000€).

Im folgenden Text werde ich einige Anmerkungen zu den Vergrößerungsobjektiven selbst, sowie eine kurze Anleitung zu deren Verwendung darlegen. Diese Beschreibung beinhaltet persönliche Erfahrungen und Meinungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf die von mir selbst verwendeten Exemplare werde ich zudem kurz eingehen

 

Vergrößerungsobjektive sind von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Brennweiten sowie Lichtstärken erhältlich. Die Brennweite dieser Objektive ist abhängig vom dafür vergesehenen Negativformat:

 

Negativformat Brennweite
8 x 11 mm (Minox) 15 mm
24 x 18 mm (Halbformat) 28 mm
24 x 36 mm (Kleinbild) 50 mm
6 x 4,5 / 6 x 6 cm 80 mm (Speziell: Rodenstock Rodenstock WA 60 mm)
6 x 7 bis 6 x 9 cm 105 mm

 

In der Regel liegen die Lichtstärken dieser Optiken bei 1:2,8 bis 1:5,6. Lichtstärkere Exemplare sind meist zu bevorzugen, da diese in der Regel bei gleicher Blendenstufe qualitativ besser abbilden. Besonders hochwertige Objektive sind zudem apochromatisch korrigiert (oft erkennbar an dem Zusatz "APO" in der Objektivbeschreibung) und bieten dementsprechend eine noch höhere optische Qualität, sind aber auch teurer. Grundsätzlich sollte man natürlich für den Einsatz in der Makrofotografie versuchen möglichst hochwertige Objektive zu bekommen, auch wenn diese preislich höher liegen. Für optimale Ergebnisse empfehle ich die Verwendung eines apochromatisch korrigierten Objektivs mit mind. Lichtstärke 1:4. Bei den folgenden Objektiven beschränke ich mich auf die Optiken mit M39 Gewindeanschluß (Leica-Typ), da ich derzeit ausschließlich dieses Anschlussformat verwende. Selbstverständlich sind auch Optiken mit anderen Anschlußtypen mit entsprechenden Konvertern adaptierbar, dieser werden hier jedoch (derzeit) nicht aufgeführt.

 

Folgende Hersteller für Vergrößerungsobjektive sind besonders erwähnenswert:

 

Rodenstock

Rodenstock produzierte Objektive mit der Bezeichnung Rodagon - später auch APO-Rodagon oder APO-Rodagon N. Alle Rodagon bieten eine sehr hohe Abbildungsqualität und speziell die APO Optiken gehören zu meinen persönlichen Favouriten. Leider sind inzwischen die Preise für gebrauchte Rodagon APO's auch wieder recht hoch. Ferner werden auch die günstigeren Trinar und Ysaron Serien von Rodenstock noch auf dem Gebrauchtmarkt angeboten. Diese Objektive können ebenfalls als Makroköpfe am Balgengerät eingesetzt werden, sind jedoch schlechter in der Bildschärfe und zeigen häufig Randabschattungen. Fast alle Modelle aus der Rodagon Serie eignen sich für die Makrofotografie. Hier eine Liste der wichtigsten Rodagon Optiken ohne apochomatische Korrektur und mit M39 Gewinde:

  • Rodagon 2.8 50mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 2.8-16, beleuchtete Blendenanzeige)
  • Rodagon 4.0 50mm (6 Linsen, Blende 4.0-16.0, beleuchtete Blendenanzeige)
  • Rodagon 4.0 60mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, beleuchtete Blendenanzeige)
  • Rodagon 4.0 80mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, beleuchtete Blendenanzeige)
  • Rodagon 5.6 80mm (6 Linsen, Blende 5.6-22.0, beleuchtete Blendenanzeige)
  • Rodagon 5.6 105mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-32.0, beleuchtete Blendenanzeige)
  • Rodagon 5.6 135mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-32.0, , beleuchtete Blendenanzeige)

 

Die Liste der apochromatisch korrigierten Rodenstock Rodagon mit M39 Gewinde:

  • APO-Rodagon 2.8 50mm (Hochleistungsobjektiv mit 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 2.8-16.0, Rastblende mit beleuchteter Anzeige und 5 Blendenlamellen). Das Objektiv ist aktuell mein persönlicher Favorit in der Ultramakrofotografie und es ist häufig zu einem akzeptabelen Preis (50-100 €) gebraucht zu haben.
     
  • APO-Rodagon 4.0 80mm (Hochleistungsobjektiv mit 6 Linsen, Blende 4.0-22.0 und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon 4.0 90mm (Hochleistungsobjektiv mit 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0 und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon-N 2.8 45mm (Hochleistungsobjektiv mit Blende 2.8-16.0 und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon-N 2.8 50mm (Hochleistungsobjektiv mit 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 2.8-16.0 und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon-N 4.0 75mm (Hochleistungsobjektiv mit Blende 4.0-22.0, 5 Blendenlamellen und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon-N 4.0 80mm (Hochleistungsobjektiv mit 7 Linsen in 5 Gruppen, Blende 4.0-22.0 und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon-N 4.0 90mm (Hochleistungsobjektiv mit Blende 4.0-22.0 und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon-N 4.0 105mm (Hochleistungsobjektiv mit 7 Linsen in 5 Gruppen, Blende 4.0-22.0 und beleuchteter Blendenanzeige)
  • APO-Rodagon-D 1x 4.0 75mm (Spezialobjektiv für das Duplizieren von Dias, Blende 4.0-22.0, 6 Linsen in 4 Gruppen, höchste Abbildungsqualität und Schärfeleistung, Rastblende)
  • APO-Rodagon-D 2x 4.5 75mm (Spezialobjektiv für das Duplizieren von Dias, Blende 4.5-22.0, 6 Linsen in 4 Gruppen, höchste Abbildungsqualität und Schärfeleistung, Rastblende)
  • APO-Rodagon-D 2x 5.6 120mm (Spezialobjektiv für das Duplizieren von Dias, Blende 5.6-32.0, 6 Linsen in 4 Gruppen, höchste Abbildungsqualität und Schärfeleistung, Rastblende)

Diese Listen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weitere Informationen zu den Rodenstock Vergrößerungsobjektiven finden sich auf der Rodenstock Webseite.

 

Schneider-Kreuznach

Schneider-Kreuznach ist ein weiterer Hersteller sehr hochwertiger Vergrößerungsobjektive. Die hochwertigsten Baureihen tragen die Bezeichnung Componon (auch Componon-S oder Apo-Componon). Diese Optiken unterscheiden sich nur geringfügig in ihrer sehr guten Abbildungsqualität und sind allesamt für die Makrofotografie zu empfehlen. Die Componon-Serie ist generell mit 6 Linsen in 4 Gruppen bestückt, besitzt jedoch je nach Model sehr verschiedene Anschlußgewinde, sodass bei Verwendung verschiedener Modelle unterschiedliche Adapterringe erforderlich sein können. Um die Verwirrung zu vervollständigen, gibt es bei diesen Objektiven auch einige Modelle die ein M39x0,75 Gewinde besitzen und somit nicht unbedingt auf den M39 Leica Anschluss passen (Leica M hat 1/26" Steigung). Die Schneider-Kreuznach Componar und Comparon Serie ist qualitativ im mittleren Bereich angesiedelt. Da die Ersparniss gegenüber der Componon Serie beim Kauf häufig gering ausfällt, würde ich empfehlen eher auf die Componon zurückzugreifen. Von der ebenfalls angebotenen Basisserie mit der Bezeichnung Componar würde ich abraten, da diese Objektive häufig in Bezug auf Bildschärfe und Verzeichnung eher nicht für die Makrofotografie geeignet sind. Folgende Modelle besitzen ein M39 Leicagewinde und sind für die Makrofotografie geeignet:

  • Componon 4.0 28mm (No.37275), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, beleuchtete Blendenanzeige
  • Componon 4.0 35mm (No.37277), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, beleuchtete Blendenanzeige
  • Componon-S 2.8 50mm (No.16828), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 2.8-16.0, beleuchtete Blendenanzeige
  • Componon-S 4.0 80mm (No.14850), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, beleuchtete Blendenanzeige
  • Componon-S 5.6 100mm (No.14022), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-32.0, beleuchtete Blendenanzeige

und bei den APO-Objektiven:

  • APO-Componon HM 2.8 40mm (No.19746), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 2.8-16.0, beleuchtete Blendenanzeige
  • APO-Componon HM 4.0 45mm (No.39256), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, beleuchtete Blendenanzeige
  • APO-Componon HM 4.0 60mm (No.18928), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, beleuchtete Blendenanzeige
  • APO-Componon HM 4.5 90mm (No.37834), 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.5-64.0, beleuchtete Blendenanzeige

 

Nikon

Nikon baute ebenfalls sehr hochwertige Vergrößerungsobjektive mit der Bezeichnung EL-Nikkor. Die chromatischen Aberrationen sind bei diesen Objektiven ausgezeichnet korrigiert. Ich selbst habe das EL Nikkor ab und zu im Einsatz, greife jedoch üblicherweise lieber zum Rodagon APO.

  • EL Nikkor 2.8 50mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-16.0, Rastblende).
  • El Nikkor 4.0 50mm (4 Linsen in 3 Gruppen, Blende 4.0-16.0, Rastblende).
  • El Nikkor 3.5 63mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 3.5-16.0, Rastblende).
  • El Nikkor 4.0 75mm (4 Linsen in 3 Gruppen, Blende 4.0-45.0, Rastblende).
  • El Nikkor 5.6 80mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-45.0, Rastblende, existiert auch mit M32 Anschluss).
  • El Nikkor 5.6 105mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-45.0, Rastblende, existiert auch mit M32 Anschluss).
  • El Nikkor 5.6 135mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-45.0, Rastblende, existiert auch mit M45 Anschluss).
  • El Nikkor 4.0 40mm N (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-22.0, Rastblende).
  • EL Nikkor 2.8 50mm N (mit 6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 4.0-16.0, Rastblende). Ich verwende diese Optik ab und zu für meine Makroaufnahmen. Das Objektiv bietet ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis.
     
  • EL-Nikkor 4.0 50mm N (4 Linsen in 3 Gruppen, Blende 4.0-22.0, mit beleuchteter Rastblende)
  • EL-Nikkor 2.8 63mm N (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 2.8-16.0, mit beleuchteter Rastblende)
  • EL-Nikkor 4.0 75mm N (4 Linsen in 3 Gruppen, Blende 4.0-22.0, mit beleuchteter Rastblende)
  • EL-Nikkor 5.6 80mm N (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-32.0, mit beleuchteter Rastblende)
  • EL-Nikkor 5.6 105mm N (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-32.0, mit beleuchteter Rastblende)
  • EL-Nikkor 5.6 135mm A (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-45.0, mit Rastblende, existiert auch mit M50 Anschluss)
  • EL-Nikkor 5.6 150mm A (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-45.0, mit Rastblende, existiert auch mit M50 Anschluss)
  • Apo-EL-Nikkor 5.6 105mm (8 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-45.0)

 

Meopta

Meiner Meinung nach sind Meopta Objektive ein echter Preis/Leistungs-Tip für die Makrofotografie. Während die Gebrauchtpreise für die hochwertigen Rodenstock-, Schneider-Kreuznach- und Nikonoptiken doch recht hoch liegen können, sind die Objektive von Meopta oft deutlich bezahlbarer. Leider reicht die Abbildungsleistung der Optiken dennoch nicht ganz an die Apo Objektive von Rodenstock und Schneider-Kreuznach heran. Meopta ist ein großer, ursprünglich tschechischer Hersteller, der heute noch international optische Geräte und Linsen verschiedenster Art herstellt (allerdings keine Vergrößerungsobjektive mehr). Der Makrofotografieboom ist (völlig zu unrecht) etwas an den Meopta Objektiven vorbeigegengen und man findet hier z. T. sehr hochwertige Optiken für wenig Geld. Einige Beispielobjektive von Meopta, die mit einem M39 Leicaanschluss ausgestattet sind:

  • Anaret-S 4.5 50mm (4 Linsen in 3 Gruppen, rastende, beleuchtete Blendenskala). Ich verwende dieses relativ preisgünstige Objektiv eher selten, da die Bildschärfe und chromatische Korektur nicht ganz optimal ist. Zudem hat das Objektiv, wie auf den Bildern erkennbar, nur 4 Blendenlamellen
     
  • Anaret-S 4.5 80mm (4 Linsen in 3 Gruppen, rastende, beleuchtete Blendenskala)
  • Anaret 4.5 90mm (4 Linsen in 3 Gruppen)
  • Anaret 4.5 105mm (4 Linsen in 3 Gruppen, Blende 4.5-22.0). Ich verwende diese Optik zeitweise an meinem Makro-Balgengerät. Das Objektiv ist oftmals günstig zu haben und bietet eine durchaus akzeptabele Abbildungsqualität.
     
  • Meogon 5.6 50mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-22.0)
  • Meogon 5.6 60mm (6 Linsen in 4 Gruppen, Blende 5.6-22.0)
  • Meogon-S 4.0 80mm (6 Linsen in 4 Gruppen, rastende, beleuchtete Blendenskala, Blende 5.6-22.0)
  • Meogon-S 2.8 50mm (5 Linsen in 4 Gruppen, rastende, beleuchtete Blendenskala, Blende 5.6-22.0)
  • Meogon 2.8 80mm (5 Linsen in 4 Gruppen, rastende Blendenskala, Blende 5.6-22.0)

 

Minolta

Auch die Firma Minolta hat unter der Bezeichnung Rokkor-X recht hochwertige Vergrößerungsobjetive hergestellt. Rokkor-X 2,8 30mm und Rokkor-X 2,8 50mm besitzen jeweils 6 Linsen in 5 Gruppen und werden mittels Leica-Anschluss (M39) adapiert. Leider besitze ich selbst kein derartiges Objektiv und kann daher aktuell nicht über eigene Erfahrungen im Makroeinsatz dieser Objektive berichten.

 

Darüber hinaus gibt es eine Fülle weiterer Hersteller hochwertiger Vergrößerungsobjektive (Computar, Fujinon, Kodak, Komura etc). Für detaillierte Literatur empfehle ich die exzellente Testseite zu Vergrößerungsobjektiven http://www.photocornucopia.com/index.html

Die von mir hier vorgestellten Vergrößerungsobjektive verfügen über ein M39 Standardgewinde. Mit einem entsprechenden Adapterring können diese an ein Balgengerät angeschlossen werden (siehe dazu das FD Balgensystem). Solche Adapterringe kosten nur ein paar Euro und sind für eine Vielzahl von Objektivanschlüssen zu haben. Damit wäre das Setup für Ultramakroaufnahmen dann fertig. Je nach Balgenauszug und Vergrößerungsobjektiv kann man damit durchaus bis an den Makrobereich 10:1 herankommen. Die Schärfe und das Vergößerungsverhältnis kann über den Arbeitsabstand (=Gegenstandsweite) und den Balgenauszug (=Bildweite) gesteuert werden. Mit zunehmender Vergrößerung nehmen allerdings die bekannten Makroprobleme (wenig Licht, hohe Verwackelungsgefahr, geringer Arbeitsabstand, geringe Schärfentiefe) sehr stark zu.

Achtung: Für die Angaben in dieser Anleitung gibt es keine Gewähr!

 


Frank Theisohn, 2018